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Sprossen und Samen zum keimen

Als Keimlinge bezeichnet man gekeimte Samen. Sprossen sind sie im nächsten Stadium, wenn sich grüne Blättchen gebildet haben. Als Keimgetreide eignen sich zum Beispiel Samen von Senf, Radieschen, Rettich, Sesam, Mungobohne, Sohjabohne, Linsen, Erbsen, Gerste, Hirse, Nackthafer, Nacktgerste, Dinkel. Keimlinge und Sprossen sind sehr nährstoffreich.

Herstellung:

Im Naturkostladen gibt es Schalen und Gefäße, die sich zum Keimling- und Sprossenziehen besonders eignen. Je nach Art muß das Saatgut für mehrere Tage in Wasser eingeweicht werden. Es entwickeln sich schnell die Keimwurzeln und der Sproß. Hülsenfrüchte werden am besten in diesem Stadium geerntet. Kresse oder Luzerne dürfen weiterwachsen, bis grünes sprießt. Bei Keimkulturen müssen die Samen regelmäßig unter fließendem Wasser durchgespült werden - damit sollen unerwünschte Bakterien entfernt werden. Bei Schimmelbesiedlung muß die Kultur weg. Sauberes Arbeiten ist oberstes Gebot. Genaue Anleitungen in vielen Büchern - auch aus dem Naturkostladen.

Verwendung:

Als Rohkost oder Würzmittel an Salat, als Brotbelag oder in Pfannengerichte.

Konventionelle Produkte:

Konventionelles Saatgut ist nicht geeignet: Es ist mit Pestiziden belastet und meist nicht mehr keimfähig.

Biologische Produkte:

Große Auswahl, denn es kann im Grunde aus allem Keimlinge gezogen werden, was das Bio-Siegel tägt, also nicht mit Keimhemmern behandelt wurde. Besonders eignen sich Azukibohnen, Bockshornklee, Brokkoli, Buchweizen, Alfalfa, Rettich, Radieschen, Mungobohnen oder Linsen, auch Linsen und Kichererbsen. Verlesen Sie die Samen vor dem Einweichen. Es eignen sich nur intakte Samen: Zerquetschte oder angekratzte aussortieren.

Mungbohnen

Drei bis vier Tage nachdem sie ihre grüne Schale gesprengt haben, schmecken die Mungobohnen-Sprossen optimal: leicht süßlich, ähnlich wie rohe Erbsen und knackig frisch. Vor dem Keimen sollten sie zwölf Stunden einweichen und in den beiden ersten Tagen im Dunkeln wachsen. Mungobohnen schmecken prima im Salat und sind Spezialisten für China-Gemüsepfanne und Frühlingsrolle.

Radieschen

In der Tüte sehen sie aus wie rötlich-braune Steinchen, aber nach fünf, sechs Tagen mit Wasser, Luft und Wärme schmecken die Keimlinge ganz schön scharf. Es reichen vier Stunden Einweichzeit. Sie sind besonders stark im Kampf gegen Bakterien und Schimmel, und deshalb gute Begleiter für andere Samen im Keimgerät. Radieschenkeimlinge peppen Salat auf und passen gut zu Tomatenbrot.

Senf

Wenn Senfkörner mit Wasser zusammenkommen, entwickeln sie brennende Schärfe und würziges Aroma. Nach einer mindestens dreistündigen Einweichzeit sind die Keimlinge in zwei bis fünf Tagen erntereif. An ihren Würzelchen wächst ein zarter Flaum. Keine Sorge, das ist kein Schimmel. Senfsprossen machen sich gut auf Bratkartoffeln oder im Avocado-Dip.

Sonnenblumen

Hübsch sind die ovalen Sonnenblumenkerne, mit ihren schwarz-weißen Streifen. Geschält keimen sie aber schneller. Nach mindestens vier Stunden Wässern kann es losgehen. Ein bis vier Tage sollen sie wachsen und lieber zu früh als zu spät geerntet werden. Denn ihr nussig-milder Geschmack schlägt schnell ins Bittere um. Anrösten verstärkt ihr nussiges Aroma. Dann verfeinern sie sogar Desserts.

Weizen

Gekeimte Weizenkörner entwickeln ein süßlich-mildes Aroma. Zwölf Stunden sollten sie Gelegenheit haben, Wasser aufzusaugen, bevor sie ins Keimglas gelangen. Dort reifen sie in zwei bis vier Tagen. Neben den Hauptwurzeln wachsen flaumige Nebenwürzelchen. Wenn die Sprossen gerade mal so lang sind wie das ursprüngliche Korn, machen sie sich gut in Pfannengerichten oder auf saftigen Broten.

Bockshornklee

Schon beim Keimen entwickelt er den charakteristischen Duft, der an Curry erinnert. Kein Wunder, denn ursprünglich gehört er auch in diese Gewürzmischung. Bockshornklee braucht sechs Stunden im Einweichwasser und dann vier Tage im Dunkeln, um richtig auszukeimen. Länger darf es nicht sein, sonst wird er bitter. Die herzhaften Sprossen aromatisieren Reisgerichte und Aufläufe.

Tips zum Sprossen ziehen

Samen waschen und je nach Sorte bis zu zwölf Stunden in handwarmem Wasser einweichen. Eingeweichte Samen mit klarem Wasser abspülen. Dann gleichmäßig im Keimgerät verteilen. Manche Sorten keimen lieber im Dunkeln, andere bevorzugen Licht. Direkte Sonneneinstrahlung tut keiner Sprosse gut, dafür aber Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Zweimal täglich mögen die Keime eine kurze Dusche. Rettich- oder Radieschensamen zwischen andere Samen gestreut, verhindern mit ihren antibakteriellen Wirkstoffen die Schimmelbildung. Samen von Kartoffeln und Tomaten enthalten den giftigen Stoff Solanin - sie eignen sich nicht zum Keimen.

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